frauensommerakademie*lecture 3 zu fat empowerment mit Magda Albrecht

Image“Das Stück Kuchen muss ich mir ver­kneifen, das wandert nämlich direkt von meinem Mund auf die Hüfte.” Solche Sätze hören viele (oder sagen sie vielleicht sogar) recht häufig – sie sind Alltag. Wo habe ich diesen Satz das letzte mal gehört – bei Germanys Next Topmodel, bei einer feministischen Veranstaltung oder bei einem Gespräch mit einer Freundin, die ständig auf Diät ist?

Body Shaming (das Ab- und Bewerten von Körpern) und Fat Shaming (Diskriminierung von dicken und fetten Menschen) insbesondere von als weiblich gelesenen Körpern sind hetero_sexistische Grund­prinzipen in unserer Gesellschaft. Körpernormierungen – angefangen von Kommentaren zum Essverhalten bis zur ärztlichen Verschreibung einer Abnehmkur – sind dabei so normalisiert, dass selbst Feminist_innen (das beantwortet die eingangs gestellte Frage) keinen Widerspruch darin sehen, sich die Lust am Essen zu versagen, weil dieses mit Zunahme von Körpergewicht und Dicksein verbunden wird. Das sind Dinge, die gesellschaftlich negativ besetzt sind und somit als nicht erstrebenswert gelten.

In meinem kurzen Input gehe ich auf die Fat Empowerment / Fat Acceptance / Fat Liberation Bewegung ein und stelle einige der Grundsätze der fat-Aktivist_innen vor. Thematisiert wird die Stigmatisierung von dicken_fetten Menschen und diverse Körper- und Gesundheitsmythen. Im Kern geht es um körperliche Selbstbestimmung – und wie alle, egal mit welchem Gewicht, von Fat Empowerment profitieren können.

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