Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) aus feministischer Perspektive

Das Bedingungslose Grundeinkommen gehört inzwischen auch in Deutschland zu einem der am breitesten, aber auch am kontroversesten diskutierten politischen Themen.

Aber was hat das BGE mit Feminismus zu tun?

Sehr viel! Sowohl das BGE als auch die feministische Bewegung verfolgen ein gemeinsames Ziel:

Gleichberechtigung!

Ich möchte mit meinem Workshop die Diskussion zum BGE weiterführen und natürlich auch Informationen vermitteln, Unterschiede klar machen. Dies soll von einem feministischen Standpunkt aus erfolgen, weil ich davon überzeugt bin, dass die Einführung eines BGE über ein revolutionäres Potential bei der Überwindung des Patriarchats und des Kapitalismus verfügt. Dabei geht es weniger um den monetären Aspekt, als vielmehr um die mit einem BGE verbundenen, möglichen und notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen.

Schwerpunkte des Workshops werden daher eine sinnvolle Ausgestaltung des BGE`s und damit verbundene weitere gesellschaftliche Veränderungen sein. Hierbei konzentrieren wir uns auf eine feministische Betrachtung und mögliche Wege in eine postpatriarchale Gesellschaft.

Zur Referentin:

Mein Name ist Christiane Danowski, ich bin 48 Jahre alt und beschäftige mich seit ca. zwei Jahren mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“. Anfangs stand ich dem BGE sehr kritisch gegenüber. Je mehr ich allerdings las und lernte, je mehr Diskussionen ich führte und je spezifischer ich mich mit dem Thema befasste, umso stärker begriff ich das Potential dieser Idee, ein wahrhaft revolutionäres Potential.

Ich selber bin seit 8 Jahren selbständige Hausverwalterin in Nürnberg, wo ich seit 15 Jahren lebe. Als langjährig alleinerziehende, voll berufstätige Mutter von zwei Kindern weiß ich, was Frauen in dieser Gesellschaft bewegt. Ich bin große Verfechterin einer solidarischen Gleichberechtigung und stelle leider immer wieder aufs Neue fest, dass wir noch immer tief im Patriarchat verwurzelt sind.

Daher gilt mein Engagement ganz besonders linker Politik mit dem Ziel der gesellschaftlichen Veränderung hin zu einer gleichberechtigten Form des Zusammenlebens. Ich bin seit Oktober 2017 Mitglied der LINKEN und nehme 2018 zum zweiten Mal an der FSA teil.

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